Fels, Trail, Meer, Eis und Cappuccino- Herbstfreizeit Finale Ligure

Wir waren mehr als glücklich, noch einmal dem beginnenden Herbst mit seinem Nebel und Regen in den Spätsommer Süditaliens entfliehen zu können. Bei einer Startzeit von 4.30 Uhr waren die zehn Stunden Fahrt für alle Nicht-Fahrer auch angenehm zu verkraften, da unsere Hintern durch viele Stunden Schlaf vom Sitzschmerz verschont blieben. Ein großer Dank gilt unseren Fahrern, die uns 16 Teilnehmer wohlbehalten nach Finale Ligure gebracht haben.

dsc03057-1200x1806Für eine Woche war der Campingplatz San Martino unser idyllisches Zuhause, der für diverse Kletter- und Mountainbike-Touren ein super Startpunkt war.
Von dort teilte sich ab Dienstag unsere Gruppe in Mountainbiker und Kletterer, so dass alle auf ihre Kosten kommen konnten. Die Kletterer standen gleich zu Beginn vor einem altbekannten Problem: Die Umrechnung der Schwierigkeitsgrade. Da unser Kletterführer die Grade am Felsen als wesentlich schwieriger vermerkt hatte, als sie tatsächlich waren, mussten wir ein wenig spekulieren und kletterten so zum Einstieg relativ entspannte Routen. Unsere Mountainbiker starteten ebenso mit kleineren Touren und einer Mittagsunterbrechung am Campingplatz.

dsc02881-1200x1806Während der Woche steigerten wir unsere Leistung merklich, die eine Gruppe schraubten fleißig auf zwei Rädern Höhenmeter und die Andere erklomm ein Top nach dem anderen. Am Freitag wurde gemeinsam eine Tour über den Klettersteig „ferrata degli artisti“ unternommen. Nach 670 Höhenmetern hoch und wieder runter waren wir ordentlich platt. Die verlorene Energie wurde wie nach jedem sportlichen Tag bei Eis und Cappuccino auf dem Marktplatz zurückgewonnen.
Wenn uns der Weg bis zum Campingplatz auf dem Rückweg zu lang war, ersetzte kurzerhand das noch warme Mittelmeer die Dusche und weckte ebenfalls unsere Lebensgeister wieder.

Durch die Spaltung in Mountainbiker und Kletterer wurden die Tage lang und die Nächte kurz, denn bei großen Karaffen italienischem Wein und Lagerfeuer mit Gitarrenmusik gab es viel zu erzählen. Am Sonntagmorgen hieß es dann: Zelte abbauen, Busse umbauen und zurück nach Bayreuth. Die Woche ging viel zu schnell vorbei und gern hätten wir die italienische Sonne, das Eis, den Cappuccino, den Wein und das leckere Essen noch ein wenig länger genossen.

von Annelies Drossel

JDAV Nordbayerncamp

(10.-12. Juni 2016)

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Zu elft brachen wir am Freitag auf, acht Kinder und drei Jugendleiter. Mit zwei Autos und jeder Menge Gepäck ging es los Richtung Hersbruck.
Auf dem Jugendzeltplatz bei der Edelweißhütte bauten wir am frühen Abend unsere Zelte auf und richteten uns ein, bis es mit den anderen zusammen Abendessen gab, zu dem jede Sektion etwas beigesteuert hat.

nbc-2Als es dann endlich dunkel war, wurden wir in Gruppen an den Händen mit Tape gefesselt in den tiefen Wald geschickt, Jugendleiter zu suchen. Natürlich ohne Taschenlampen.
Am nächsten Tag gab es verschieden Workshops, zb Höhlentour und Höhenglückssteig, bei denen für alle was dabei war.
Die meisten Workshops erreichten vor dem Regen wieder den Zeltplatz nur die Klettergruppe wurde ein bisschen nass.
Nachdem es aufgehört hatte zu regnen klang der Abend noch mit Musik und Feuer aus.

Nach dem Zusammenpacken und Zelte abbauen und dem unvermeidlichen beinahe schon traditionellen Kettenfangen verabschiedeten sich nach und nach die einzelnen Sektionen und auch wir machten uns bald auf den Weg.
Danke für das schöne Wochenende.

 
von Inka Baumgart

Wiedersehen in Hindelang

Vor zwei Jahren war ich schon mal in Hindelnag zum Biken. Dort habe ich die Touren rund um den Ort zu schätzen gelernt – gerade, wenn nur ein Wochenende Zeit ist und doch die Alpenlust lockt.

Die schlechten Wetteraussichten haben uns nicht abgehalten trotzdem zu fahren. Gearde bei diesem Wetter muss ein neues Zelt zeigen was es kann. Gesagt, getan, „zackferdich Zeltplatz“. Trotz des Regens, ist die Stimmung am Freitagabend super, vieleicht liegt das auch an dem riesigen Zelt in dem man leicht stehen und sitzen kann.  Noch kurz die Tour für Samstag durchgehen, lecker kochen und natürlich den Nachtisch nicht vergessen.xximage001

Der ständige Regen wiegt uns in den Schlaf – ja bis aus dem Nachbarzelt aufgeregte Geräusche uns aus dem Schlaf reisen. Es tuschelt, kichert, knistert, schmatzt. Dieses kurze Zwischenspiel um 4:30 Uhr endet mit den Worten: „Meinst du wir sollten wieder schlafen?“

Etwas unausgeschlafen sitzen wir am Nächsten Morgen im Sattel. Es geht von Oberjoch hoch zur Hirschalpe und von dort am Spießer vor bei in Richtung Baoleskopf. Die Trails sind flaumig und auch bei Nässe noch gut fahrbar, wenn gleich die Passagen mit vielen Wurzeln herausfordernd sind, gerade in den Passagen nach dem Baoleskopf. Von dort geht es auf flowigen Trails wieder runter ins Tal. Seit dem frühen Nachmittag regnet es heftig. Am späten Nachmittag sind wir völlig durchnässt zurück am Zeltplatz. Die Entscheidung uns in der Sauna in Sondhofen aufzuwärmen ist in Sekunden getroffen. Mit Tigerentenhandtuch unter dem Arm ab ins Warme …

image002Die Bikeschuhe und Klamotten haben es leider nicht geschafft bis zum nächsten Morgen trocken zu werden … Das war aber nicht weiter schlimm, nachdem ursprünglich eh wandern geplant war, haben wir uns entschlossen noch gleich den Hacken an unser jährliches Pflichtprogramm im Allgau zu machen. Wir sind noch kurz auf das Wertacher Hörnle gelaufen, wenn gleich auch ohne Ski und Board. Ein schöner Abfluss eines gelungen Wochenendes.